Zur Diskussion gestellt: Zur Häufigkeit der durch Früherkennungsuntersuchungen erfaßten ,,zerebralen Bewegungsstörungen" und ihre Behandlung durch Krankengymnastik
S. Weber · Klinische Pädiatrie · 1981 · Heft 04 · S. 347-349
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Über eine Fragebogenaktion unter Beteiligung zahlreicher niedergelassener Kinderärzte im südbadischen Raum wurde versucht, ein Bild über die Häufigkeit von entwicklungsneurologischen Auffälligkeiten im Säuglingsalter und deren Behandlung durch Krankengymnastik zu gewinnen. Es ergab sich dabei, daß durchschnittlich 8% der Säuglinge Physiotherapie erhielten. Geht man von einer Häufigkeit der Zerebralparesen von 0,3%-0,4% aus, so bedeutet dies, daß 95% der Kinder ohne dringende Indikation behandelt werden. Es sollten deshalb nur solche krankengymnastische Methoden zur Anwendung kommen, die frei von…