Risiken und Erfolgsaussichten einer Schwangerschaft nach Herzklappenersatz
J. Rein, J. von der Emde, U. Fritsche-Paulus · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1982 · Heft 06 · S. 444-449
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach Herzklappenersatz ist die Schwangerschaft im Beschwerdegrad I-II hämodynamisch prinzipiell möglich. Bei Kunststoffklappen ist die Antikoagulation unabding bar. Der Schwangerschaftsbeginn wäre aus teratogenen Gründen am sichersten unter Heparin, Totgeburten und Frühtodesfälle sind jedoch häufiger als bei Marcumar. Es wird eine Heparintherapie während der gesamten Schwangerschaft (2 × täglich 10000 Einheiten subkutan) empfohlen. Nach Literaturangaben kommt es unter der Antikoagulantientherapie jedweder Art in ⅔ der Fälle zur kompli kationslosen Geburt eines gesunden Kindes. Von 202 Operierten…