Zur Frage der Bedeutung des H-Y-Antigens für die Gonadendetermination und für die Differenzierung der Geschlechtsidentität
W. Engel, F. Pfäfflin, B. Klemme, A. Ebrecht · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1981 · Heft 01 · S. 58-60
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EICHER u. Mitarb. (1980) haben kürzlich in dieser Zeitschrift über die Diskordanz der H-Y-Antigenbefunde bei Transsexuellen berichtet. Die Befunde der Autoren können wir grundsätzlich bestätigen, die Schlüsse, die sie daraus ziehen, sind u. E. jedoch verfrüht. Es besteht kein Grund, verschiedene Gene für das H-Y-Antigen und für die Gonadendetermination zu fordern. Da bislang keine ausreichend große unausgewählte Stichprobe normaler Frauen und Männer auf H-Y-Antigen untersucht worden ist und zudem keine H-Y-Antigenbefunde von Familienmitgliedern transsexueller Patienten vorliegen, ist es nicht ger…