Zur kardialen Situation von Neugeborenen nach Langzeittokolyse mit Fenoterol
K. Meinen, H. Al-Issa, H. Breinl, E. W. Schmidt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1981 · Heft 02 · S. 103-106
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 516 Neugeborene nach Langzeittokolyse mit Fenoterol als Monotherapie oder mit Zusatzmedikation von Verapamil wurden einem eingehenden kardialen und neurologischen Untersuchungsprogramm unterzogen. Weder im EKG noch anhand laborchemischer Parameter wie CK-MB, Serum-Myoglobin und CK-B ließen sich Hinweise auf eine substanzbedingte myokardiale Schädigung finden. Außer bei den Frühgeborenen ergaben sich auch keine neurologischen Auffälligkeiten. Aufgrund der geringen Plazentapassage und der minimalen Kumulation von Fenoterol im fetalen Gewebe, insbesondere im fetalen Myokard, erscheint eine Tokolyse…