Frühkomplikationen nach intrazervikaler Prostaglandin-F2-Alpha-Gelapplikation zur Abruptio graviditatis
D. Hölzel, P. Berle · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1981 · Heft 06 · S. 421-423
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Durch die intrazervikale Applikation eines Prostaglandin-F2-Alpha-Gels konnte der stationäre Aufenthalt gegenüber den früher angewandten Interruptionsmethoden um einen Tag reduziert werden. Der technische Aufwand im Operationssaal wird durch die medikamentöse Zervixdilatation reduziert. Die Frühkomplikationsrate lag anfangs mit 10% noch relativ hoch, sie konnte aber durch Verkürzung der Einwirkungszeit des Prostaglandingels, durch die Modifikation der Applikation und vor allem durch Bevorzugung der Saugcurettage um die Hälfte auf 5% gesenkt werden. Die Nebenwirkungsrate des Protaglandingels liegt…