Autoregulation in der Retina des isolierten, arteriell perfundierten Katzenauges
G. Niemeyer, N. Papst · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1982 · Heft 05 · S. 341
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei konstantem Perfusionsdruck ist Flow-Änderung Folge einer Widerstandsänderung in den okulären Gefäßen. CO2, ein potenter Vasodilatator, erhöht den Flow und parallel dazu die Amplitude der b-Welle des Elektroretinogramms im perfundierten Auge. Wir beobachten unter Hypoxie (bis zu -40% des Kontrollwertes) eine Flow-Zunahme von 2 bis 8,5%, während Hyperoxie (bis +40% des Ausgangswertes) eine Flow-Abnahme von 2 bis 8% auslöste. Frühere experimentelle Hinweise aus Arbeiten anderer Autoren zeigen dass die Chorioidea auf Änderungen des pO2 nicht oder minimal reagiert, und die langen hinteren Ziliarat…