Zur Klinik und Therapie der kongenitalen Trochlearisparese
D. Wieser · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1982 · Heft 05 · S. 467-470
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Bild der kongenitalen Trochlearisparese ist charakterisiert durch vier klinische Eigenschaften: typische Anamnese, typische Vertikalabweichung, fehlende oder geringe Horizontalabweichung, vorhandenes Binokularsehen. Der Beginn der Symptome liegt in den ersten drei Lebensjahrzehnten. Die Diplopie tritt nicht plötzlich auf und die Patienten begeben sich oft viele Jahre nicht in ärztliche Behandlung. Die VD besteht in einem einseitigen, sursoadduktorischen Höhenschielen mit typischen Blickfeldveränderungen, charakteristischer Kopfzwangshaltung und positivem Kopfneigetest. Die Horizontalkomponent…