Wie typisch ist die Motilitätsstörung bei Orbitawandfrakturen
H. Thaller-Antlanger · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1980 · Heft 12 · S. 845-854
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Tritt als Folge einer Orbitafraktur eine Motilitätsstörung auf, so betrifft diese vorwiegend die vertikale Bulbusbeweglichkeit. Die Typeneinteilung (I-IV) nach FRIEMEL erlaubt uns nicht nur eine nomenklatorische Abgrenzung gegenüber Motilitätsstörungen anderer Genese, sondern auch eine Aussage über die Art der Diplopie und den betroffenen Blickfeldbereich. Außerdem kann nach dieser Einteilung auch die Dringlichkeit einer primären Rekonstruktion und die Prognose einer späten Augenmuskelchirurgie abgeschätzt werden. Eine differentialdiagnostische Abgrenzung der frakturbedingten Motilitätsstörung mu…