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Pränatale Diagnose der Gaucher-Krankheit

H. Heilbronner, K. G. Wurster, K. Harzer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1981 · Heft 20 · S. 652-654

Dokument
953296
CareLit-ID
Jahr
1981
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
H. Heilbronner, K. G. Wurster, K. Harzer
Ausgabe
Heft 20 / 1981
Jahrgang 106
Seiten
652-654
Erschienen: 1981-05-15 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung In einem Fall von Morbus Gaucher Typ I konnte die Diagnose pränatal gestellt werden. Mit Hilfe von radioaktiv markiertem natürlichem Lipidsubstrat wurde der Enzymdefekt in den nach Amniozentese in der 16. Schwangerschaftswoche gezüchteten Amnionzellen nachgewiesen. Die Restaktivität der Cerebrosid-β-Glucosidase betrug etwa 6 % der Kontrollaktivität. Nach Abbruch der Schwangerschaft in der 19. Woche wurde die Diagnose am Feten bestätigt: In fetalen Fibroblasten und Lebergewebe war das Fehlen der Enzymaktivität wiederum nachweisbar. Bei dem Ehepaar, das sich zum Abbruch der pathologischen Schwanger…

Schlagworte

Schwangerschaft Amniozentese Betrug Blut DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift