Hirnvenen- und Sinusthrombose: Diagnose und Verlaufskontrolle der Antikoagulantientherapie durch Computertomographie
W. Mattes, D. Dörstelmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1981 · Heft 23 · S. 744-747
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 38jährigen Patientin, die seit vielen Jahren orale Kontrazeptiva eingenommen hatte, kam es zu einer partiellen Thrombose des Sinus sagittalis superior und der kortikalen Venen, deren Verlauf computertomographisch beobachtet werden konnte. Das Computertomogramm zeigte multiple umschriebene intrazerebrale Blutungen von frontal bis okzipital rechts, jeweils bis tief ins Marklager reichend. Bei der Schwere der morphologischen Veränderungen überrascht die Rückbildungsfähigkeit solcher Blutungen und die anschließende Restitution ohne wesentliche sichtbare Defektbildung im Hirnparenchym unter…