Toxische Rhabdomyolyse mit Myokardbeteiligung - familiäre Disposition
R. E. Schmidt, J. Vogel, F. Gullotta, F. Vogel, H. Bechtelsheimer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1981 · Heft 44 · S. 1458-1462
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 31 jähriger Patient, der an schwerer toxischer Rhabdomyolyse und akutem Nierenversagen litt, starb nach dreiwöchiger Behandlung im akuten Linksherzversagen. Der klinische Verdacht einer durch die Myolyse bedingten Myokardschädigung konnte erstmals pathologisch-anatomisch bestätigt werden. Untersuchungen der Familie, in der bereits ein Fall von toxischer Rhabdomyolyse aufgetreten war, erbrachten Hinweise auf eine familiäre Prädisposition zu einer abnormen myolytischen Reaktion auf dem Boden eines autosomal-dominanten Defektes.