CareLit Fachartikel

Fortführung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts beim Off-label-use

Kuhlen, I.; Kuhlen, R. · Der Arzt/Zahnarzt und sein Recht, Frankfurt · 2006 · Heft 9 · S. 130 bis 131

Dokument
95401
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Der Arzt/Zahnarzt und sein Recht, Frankfurt
Autor:innen
Kuhlen, I.; Kuhlen, R.
Ausgabe
Heft 9 / 2006
Jahrgang 18
Seiten
130 bis 131
Erschienen: 2006-09-01 00:00:00
ISSN
1612-3557
DOI

Zusammenfassung

Durch das BSG-Urteil vom 19.03.2002 (Az.: B 1 KR 37/00 R) waren die Hürden für die Verordnungsfähigkeit von Arzneimitteln außerhalb der zugelassenen Indikation sehr hoch angesetzt. Insbesondere die Krankenkassen legten die Rechtsprechung bisher dahingehend aus, dass die Behandlung im Rahmen eines sog. Off-label-uses nur dann zu gewährleisten ist, wenn bereits gesicherte medizinstatistische Daten über die Wirksamkeit des eingesetzten Arzneimittels bei der vorliegenden Grunderkrankung vorliegen, die eine Zulassungserweiterung durch die Bundesoberbehörde erwarten lassen.

Schlagworte

THERAPIE RECHTSPRECHUNG KRANKHEIT BEHANDLUNGSFEHLER KOSTEN AUSLAND ES LEBEN LEISTUNG DEUTSCHLAND KUNST KOPFSCHMERZ ORTHOPÄDEN MEDIZIN Der Arzt/Zahnarzt und sein Recht Frankfurt