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Querulanz - ein verschwindendes psychopathologisches Verhaltensmuster?

F. Caduff · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1995 · Heft 12 · S. 504-510

Dokument
954364
CareLit-ID
Jahr
1995
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
F. Caduff
Ausgabe
Heft 12 / 1995
Jahrgang 63
Seiten
504-510
Erschienen: 1995-12-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Querulanz bezeichnet ein Verhalten der übertriebenen Rechthaberei und ist für keine psychiatrische Erkrankung spezifisch. Querulanz nimmt in der psychiatrischen Fachliteratur bis zum Jahre 1960, sowohl in Lehrbüchern als auch in Einzelfalldarstellungen, einen sicheren Platz ein, ist aber in den letzten 30 Jahren aus dem klinisch-psychiatrischen Interesse verschwunden. Im ersten Teil stellen wir das Syndrom in seinen verschiedenen Facetten (Epidemiologie, Ätiologie, Einteilung, Symptome, Therapie) vor. In einer retrospektiven Längsschnittstudie haben wir alle Patienten mit querulatorischem Verhalt…

Schlagworte

Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie