Elektroenzephalographische ,,Herdbefunde" ohne strukturdiagnostisches Korrelat
G. Ulrich · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1987 · Heft 03 · S. 98-106
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die zunehmende Verfügbarkeit verschiedenartiger neuer, rechnergestützter und nicht-invasiver bildgebender Verfahren läßt eine Neubestimmung der strukturdiagnostischen Validität des EEG, das seinem Wesen nach ja ein funktionsdiagnostisches Instrument ist, angezeigt erscheinen. Auf der deskriptiven Ebene imponieren lokale oder lokal akzentuierte Muster lediglich als bestimmt geartete Deformationen der elektroenzephalographischen Raum-Zeitgestalt. Zu ihrer Interpretation, d. h. zur Beantwortung der Frage, ob solche Muster den Verdacht auf eine umschriebene strukturelle Schädigung begründen oder nich…