Ereigniskorrelierte Hirnpotentiale und intellektuelle Beeinträchtigung - Eine Untersuchung bei Patienten mit Hirntumor und Schädelhirntrauma
H. M. Olbrich, L. Lanczos, E. Lodemann, D. Zerbin, M. P. Engelmeier, H. E. Nau, K. P. Schmit-Neuerburg · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1986 · Heft 06 · S. 182-188
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 15 Patienten mit Hirntumor, 15 mit einem schweren Schädelhirntrauma und 24 Kontrollprobanden wurden akustische ereigniskorrelierte Hirnpotentiale (Komponente N1, P2, N2 und P3) abgeleitet und eine neuropsychologische Untersuchung durchgeführt. Als Gruppe wiesen die Tumor- und Traumapatienten gegenüber den Normalprobanden neben geringeren testpsychologischen Leistungen niedrigere N1-Amplituden und längere N2- und P3-Latenzen auf. Für die Tumor- und Traumapatienten fanden sich signifikante Korrelationen zwischen N2- und P3-Latenzen einerseits, dem Mini-Mental State-Test und den Gedächtnistests…