Sakkadische Augenbewegungen und endogene Psychosen
W. Schmid-Burgk · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1984 · Heft 02 · S. 67-71
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Sakkadische Augenbewegungen wurden bei verschiedenen psychiatrischen Patientengruppen untersucht. Hierbei fand sich bei Patienten mit schizophrenen und schizoaffektiven Psychosen ein signifikant vermehrtes Auftreten von dysmetrischen Sakkaden (Dysmetrie) im Vergleich zu manisch-depressiven und aikoholabhängigen Patienten sowie gesunden Kontrollpersonen. Dagegen traten häufigere Fixationsabweichungen (Abweichungen des Blickes vom Zielpunkt) bei allen stationären psychotischen Patienten auf, nicht dagegen bei alkoholabhängigen und ambulanten schizophrenen Patienten. Signifikant verlängerte sakkadis…