Depression und Schlaf - der gegenwärtige Forschungsstand
D. Riemann, Martina Schnitzler, F. Hohagen, M. Berger · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1994 · Heft 12 · S. 458-478
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Normabweichungen des REM-Schlafs bei depressiven Störungen, wie eine verkürzte REM-Latenz, eine Verlängerung der ersten REM-Periode und eine erhöhte REM-Dichte, htiben große Beachtung in der biologisch-psychiatrischen Forschung gefunden. Anfangliche Hoffnungen, daß diese Veränderungen der REM-Schlafverteilung spezifische Marker für den primären/endogenen Subtyp von Depressionen darstellen, haben sich jedoch nicht erfüllt. Darüber hinaus wird die Spezifität der REM-Schlafdesinhibition für depressive Störungen inzwischen generell in Zweifel gezogen. Demographische Variablen, etwa Lebensalter und Ge…