Die Ultraschalldiagnostik von branchiogenen Halszysten
M. Ch. Grasl, P. Hajek*, A. Lapin**, M. Schüller** · Pädiatrische Praxis · 1985 · Heft 10 · S. 513-514
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wurden 16 branchiogene Halszysten sonographisch untersucht und der Inhalt einiger laborchemisch und mikroskopisch analysiert. Die bei allen Zysten beobachtete, von der Frequenz der verwendeten Schallköpfe abhängige, Echostruktur reichte von echoleer (3,0 MHz) über echoarm (5,0 MHz) bis echoreich und somit homogen solid (7,5 MHz). Ursache dafür sind hohe Cholesterinkonzentrationen der Zysteninhalte. Diese frequenzabhängige Echostruktur wird bei keiner anderen Raumforderung im Halsbereich gefunden und erlaubt die Diagnose einer branchiogenen Halszyste.