Melanommetastasen im Halsbereich bei unbekanntem Primärtumor
H.-J. Schultz-Coulon, H. H. Peter · Pädiatrische Praxis · 1984 · Heft 01 · S. 17-20
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 4-8% aller Melanom-Patienten tritt als erste Krankheitsmanifestation eine Lymphknotenmetastase auf, ohne dass ein Primärtumor nachzuweisen ist. Dieser kann bereits Jahre zuvor chirurgisch entfernt worden sein, mag sich an diagnostisch unzugänglichem Ort befinden, oder kann sich - wie für das Melanom besonders charakteristisch - durch immunologische Abwehrmechanismen spontan zurückgebildet haben. Solche spontanen Regressionsvorgänge, die sich z.B. durch das Auftreten eines Halonaevus oder einer symmetrischen Vitiligo zu erkennen geben, lassen nicht auf Besserung der Prognose schließen. Dennoch…