Zervikal ausgelöste neurootologische Symptome des Klippel-Feil-Syndroms
B. Mayer, Th. Lenarz, J. Haels · Pädiatrische Praxis · 1984 · Heft 07 · S. 364-370
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Klippel-Feil-Syndrom ist ein angeborenes Mißbildungsleiden infolge Störung des Zusammenschlusses der mesenchymalen Wirbelanlagen, überwiegend lokalisiert im Halswirbelsäulen- und Schulterbereich. Bei der klinischen Untersuchung fallen meist ein Kurz- und Schiefhals auf sowie eine Beweglichkeitseinschränkung der Halswirbelsäule. Schwindel, Schalleitungs-, Schallempfindungs- und kombinierte Schwerhörigkeit, Tinnitus und Fazialisparese können auftreten bei unauffälligem otoskopischen Befund. Die Differentialdiagnose zu anderen Krankheiten gelingt aufgrund des typischen Röntgenbefundes der HWS un…