Rheologische Probleme der Mikrozirkulation und Konsequenzen medikamentöser Hörsturztherapie
E. Klemm, E. Altmann, O. Lange · Pädiatrische Praxis · 1983 · Heft 02 · S. 62-64
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Mikrozirkulation ist in gleichem Maße von einer ungestörten Funktion der Gefäßwände, der Blutzellen und des Plasmas abhängig. Störungen der Perfusion sind immer komplexer Natur. Von besonderem klinischen Interesse sind die Blut- und Plasmaviskosität, die Flexibilität der Erythrozyten einschließlich des Hämatokrits sowie die Gerinnungsphysiologie. Das „lokale Hyperviskositätssyndrom” als eines der vordergründigen Probleme bei Mikrozirkulationsstörungen nahmen die Autoren zur Grundlage der Fibrinolysebehandlung des Hörsturzes mit Streptokinase.