Intrajejunale L-Dopa-Applikation bei der Parkinson-Krankheit: Optimierung der PEG-Anlage
Karl-Ernst Grund, Annette Zipfel, Wolfgang H. Jost · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2025 · Heft 10 · S. 403-415
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDie verschiedenen Formen der perkutanen endoskopischen Gastrostomie (PEG) haben auch in der Neurologie eine hohe Relevanz, da die pumpengesteuerte intrajejunale L-Dopa-Gabe zu den unverzichtbaren Therapieformen bei der fortgeschrittenen Parkinsonerkrankung gehört. Eine optimale PEG-Anlage und Nachsorge sind daher bedeutsam für den Erfolg der Therapie. Die als Standard geltende intrajejunale Applikation von L-Dopa-Gel über eine JET-PEG, d.h. eine PEG mit eingelegtem Innenkatheter bis ins Jejunum, ist allerdings aus verschiedenen Gründen nicht unproblematisch. Insbesondere die zum Teil erheblichen k…