Definition und Klassifikation der pulmonalen Hypertonie
Philipp Douschan, Ann-Sophie Kaemmerer-Suleiman, Benjamin Egenlauf, Hans-Jürgen Seyfarth, Katarina Zeder, Laura Mayer, Max Wissmüller, Melanie Heberling, Michael Huntgeburth, Michaela Barnikel, Panagiota Xanthouli, Stephan Sorichter, Teresa John, Silvia Ulric… · Pneumologie · 2025 · Heft 10 · S. 723-731
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDie pulmonale Hypertonie (PH) stellt einen hämodynamisch definierten pathologischen Zustand dar, welcher durch einen mittleren pulmonalarteriellen Druck (mPAP) > 20 mmHg charakterisiert ist. Die differenzialdiagnostische Zuordnung erfolgt anhand des pulmonalarteriellen Wedge-Drucks (PAWP) und des pulmonalen Gefäßwiderstands (PVR): präkapilläre PH: PAWP ≤ 15 mmHg bei gleichzeitig erhöhtem PVR > 2 Wood Units (WU), isolierte postkapilläre PH: PAWP > 15 mmHg, PVR ≤ 2 WU und kombinierte post- und präkapilläre PH: PAWP > 15 mmHg und PVR > 2 WU.Die belastungsinduzierte PH ist definiert als normwertiger m…