Dreidimensionale MR-Koronarangiographie in Navigator-Technik: Darstellung des proximalen Verlaufs einer Koronararterienanomalie
J. Sandstede, T. Pabst, M. Beer, M. Kellner, W. Kenn, S. Neubauer, D. Hahn · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1998 · Heft 10 · S. 432-436
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Angeborene Koronararterienanomalien werden bei 0,3-1,3 % der Bevölkerung gefunden und können die Ursache für ischämische Herzerkrankungen oder plötzlichen Herztod sein, insbesondere die maligne Variante mit Verlauf einer aberranten Koronararterie zwischen Aorta und Truncus pulmonalis. Konventionell angiographisch ist eine sichere Zuordnung des Verlaufs nicht immer möglich. Die MR-Koronarangiographie bietet den Vorteil, neben der Darstellung des Lumens auch eine Beurteilung der umgebenden Strukturen zu ermöglichen. Bisher wurden hierfür vorwiegend zweidimensionale Gradienten-Echo-Sequenzen in Atem…