Verbessert die Hochdosisgabe eines paramagnetischen Kontrastmittels (Gadovist®) die diagnostische Aussage der Magnetresonanztomographie bei Glioblastomen?
M. Hartmann, M. Forsting, O. Jansen, F. K. Albert, Th. Balzer, K. Sartor · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1996 · Heft 02 · S. 119-125
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ZIEL: Klärung der Frage, ob bei Glioblastomen durch Erhöhung der Kontrastmitteldosis eine genauere Beschreibung der Tumorausdehnung möglich ist. MATERIAL UND METHODE: 14 Patienten mit der Verdachtsdiagnose supratentorielles Glioblastom wurden MR-tomographisch mit hochdosierter Kontrastmittelgabe (Kumulativdosis 0,3 mmol/kg) von Gadolinium-DO3A-Butriol (Gadovist®, Schering AG, Berlin) untersucht. ERGEBNISSE: Bei allen 14 Glioblastomen kam es mit steigender Kontrastmitteldosis zu besserer Abgrenzbarkeit gegenüber dem Hirngewebe, und bei 9 von 14 Tumoren war nach der zweiten beziehungsweise dritten…