Zentrale pontine Myelinolyse ohne nachweisbare Hyponatriämie
H. K. Kursawe, R. Hilger, S. Rhein, B. Joachimsmeier · Aktuelle Neurologie · 1997 · Heft 03 · S. 119-121
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 38jährige Alkoholikerin mit zentraler pontiner Myelinolyse hatte vorauslaufende gastrointestinale Symptomatik. Insbesondere wegen der fehlenden Hyponatriämie zum akuten Krankheitsausbruch läßt sich das Krankheitsbild auf der Grundlage pathogenetischer Überlegungen aus der Literatur am ehesten mit der Annahme einer chronischen Hyponatriämie und osmotischem Streß erklären. Der durch körperliche Komplikationen wie Fraktur und Pneumonie gekennzeichnete rezidivierende Verlauf korrelierte mit Veränderungen der frühen akustisch evozierten Potentiale (FAEP).