Arteriovenöse Malformationen in der hinteren Schädelgrube - Eine Studie an 36 Patienten
C. Hojer, G. Hildebrandt, H. Lanfermann, R. Schröder, M. Neveling, W. F. Haupt · Aktuelle Neurologie · 1994 · Heft 06 · S. 204-211
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Arteriovenöse Malformationen in der hinteren Schädelgrube sind aufgrund der Nähe zum Hirnstamm nur zum Teil einer Therapie zugänglich Es wird über 36 Patienten mit diesem Krankheitsbild berichtet, bei denen die Diagnose angiographisch, histologisch oder pathoanatomisch gestellt wurde. Die klinische Symptomatik war durch Subarachnoidalblutungen (53%), fokal neurologische Ausfälle (42%) oder Synkopen (5%) gekennzeichnet. Bei 23 von 24 konservativ behandelten Patienten gelang ein Follow-up. Nach einer mittleren Beobachtungsdauer von 10,7 Jahren waren 7 Patienten nicht oder nur leicht beeinträchtigt,…