Die zerebrovaskuläre Neuroborreliose
P. Oschmann, C. Hornig, W. Dorndorf · Aktuelle Neurologie · 1993 · Heft 06 · S. 203-206
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir berichten über eine 41jährige Patientin mit rezidivierenden Insulten wechselnder Lokalisation über den Verlauf von zwei Monaten. Als Begleitsymptome bestanden Kopfschmerzen, vermehrte Müdigkeit sowie Übelkeit und Erbrechen. Der entzündliche Liquorbefund sowie der Nachweis intrathekal gebildeter Antikörper gegen Borrelienantigen im Immunoblot sicherten die Diagnose einer Neuroborreliose. Im kranialen Computertomogramm und Magnetresonanztomogramm ließ sich ein subkortikaler Infarkt nachweisen. Unter antibiotischer Therapie verschwanden die klinischen Symptome und die entzündlichen Veränderungen…