Vigabatrin bei therapierefraktären infantilen Spasmen
O. Dulac · Aktuelle Neurologie · 1992 · Heft S 1 · S. S21-S22
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 70 Kindern (einschließlich 47 Säuglingen) mit schweren, therapieresistenten infantilen Spasmen (West-Syndrom) konnte unter Vigabatrin bei 46 eine mindestens 50%ige Besserung der Anfallsfrequenz beobachtet werden, und bei 29 kam es zu einer vollständigen Anfallsfreiheit. Dieser Effekt war bei Patienten mit symptomatischen infantilen Spasmen im Langzeitverlauf an. Die Verträglichkeit von Vigabatrin konnte bei 136 Kindern mit tuberöser Sklerose am ausgeprägtesten, und hielt bei rund 75% der Patienten mit einem Beobachtungszeitraum bis zu 3 Jahren bewertet werden. Bei rund 30% der Patienten trate…