Operative Entfernung eines inkarzerierten vaginalen Fremdkörpers (Plastikbecher) nach jahrelanger Mißhandlung
R. Axt, C. Villena-Heinsen, K. Müller, K. Ertan, W. Schmidt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1998 · Heft 08 · S. 456-458
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 23jährige Patientin. 0-Cravida. wurde zur Entfernung eines vaginalen Fremdkörpers stationär aufgenommen. Im Rahmen der Anamnese gab die Patientin gelblichen Ausfluß und ziehende Unterbauchschmerzen seit 3 Monaten an. Weiterhin berichtete die Patientin zögerlich von über 4 Jahren zurückliegenden regelmäßigen Mißhandlungen und Vergewaltigungen über einen Zeitraum von 2œ Jahren durch ihren damaligen Lebensgefährten. Der Lebensgefährte wurde nach einer Anzeige der Patientin rechtskräftig zu einer Haftstrafe verurteilt. Mit ihrem aktuellen Partner hatte die Patientin bislang keinen Geschlechtsver…