Das Hirnblutungsrisiko bei Früh- und Reifgeborenen
A. Jensen, V. Klingmüller, W. Künzel, S. Sefkow · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1992 · Heft 01 · S. 6-20
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Um die Inzidenz und den Schweregrad der zerebralen Morbidität bei Neugeborenen systematisch zu erfassen, führten wir 1984 - 1986 in der Universitäts- Frauenklinik Gießen eine prospektive hirnsonographische Reihenuntersuchung durch. Die Untersuchung erfaßte mit 2781 Neugeborenen etwa 90% aller Kinder und wurde 5,9 ± 3,3 (SD) Tage post partum durchgeführt. In 7,8% der Fälle (n = 217) fanden sich pathologische Befunde. Am häufigsten wurden Hirnblutungen (5,2%) diagnostiziert (Grad I-III). Periventrikuläre Leukomalazien, Porenzephalien, Subarachnoidalblutungen und posthaemorrhagische Hydrozephalien w…