Rezidivrate und Schwangerschaften nach organerhaltender Myomtherapie
J. Steller, Katja Hüsch, R. Sudik, E. Daume · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1997 · Heft 07 · S. 383-387
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 130 Patientinnen, die im Zeitraum vom Januar 1985 bis Dezember 1993 im Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Philipps-Universität Marburg organerhaltend myomektomiert wurden, wurden hinsichtlich nachfolgender Schwangerschaften und dem Risiko der Rezidiventstehung nachuntersucht. Als Indikation für den organerhaltenden Eingriff galt bei 76 Frauen ein aktueller Kinderwunsch, bei 34 Patientinnen eine noch nicht abgeschlossene Familienplanung, 20mal standen psychische Gründe im Vordergrund. 51 Patientinnen entwickelten ein Rezidiv ihres Myomleidens (39,2%), in nahezu 80% der Fälle berei…