Intraperitoneale Therapie des Ovarialkarzinoms über Portsysteme mit Zytostatika und Zytokinen
E.-M. Grischke, D. Wallwiener, H. Schmid, M. Kaufmann, G. Bastert · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1997 · Heft 11 · S. 585-594
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Ovarialkarzinom ist charakterisiert durch eine initiale Tumorausbreitung über Lymphspalten im Bereich der oberflächlichen Peritonealschichten. Der Tumor ist damit auf die peritoneale Höhle beschränkt, erst in der Folge kommt es zur Penetration und Metastasierung in die umgebenden Organe. Diesem Pathomechanismus versucht man bei der intraperitonealen Therapie mit Zytostatika und Zytokinen gerecht zu werden. Die Zielvorstellung ist, durch eine intraperitoneale Applikation von antineoplastischen Substanzen eine hohe lokale Wirksamkeit bei gleichzeitig geringer systemischer Toxizität zu erreichen…