Intravenöse Leiomyomatose
A. Schumacher, G. Saile, H. Brühwiler, K. P. Lüscher · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1995 · Heft 10 · S. 602-604
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 49jährigen Patientin mit einem unklaren zystisch-soliden Uterustumor wird anläßlich der Laparotomie eine intravenöse Leiomyomatose gefunden. Die Krankheit ist weit fortgeschritten und erfordert wegen eines Tumorzapfens in der V. cava bis unmittelbar vor das rechte Herz eine Zweitoperation mit Thorakotomie und Laparotomie unter partiellem extrakorporellen Kreislauf zur Tumorextraktion. Die Nachkontrollen bis 1,5 Jahre postoperativ zeigen keinen Hinweis auf ein Rezidiv. Die intravenöse Leiomyomatose ist ein seltenes Krankheitsbild, das gekennzeichnet ist durch histologisch gutartige Wuche…