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Krankenhaus kann für Behandlung eines Asylbewerbers grundsätzlich Leistungen gemäß § 121 BSHG beanspruchen

Krankenhaus und Recht, Frankfurt · 2006 · Heft 11 · S. 126 bis 129

Dokument
95563
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Krankenhaus und Recht, Frankfurt
Autor:innen
Ausgabe
Heft 11 / 2006
Jahrgang 10
Seiten
126 bis 129
Erschienen: 2006-11-01 00:00:00
ISSN
1434-2618
DOI

Zusammenfassung

Abgesehen von der Ausnahmevorschrift des § 2 Abs. 1 AsylbLG, erhalten Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz keine Leistungen nach dem Bundessozialhilfegesetz. Eine entsprechende Anwendung des § 121 BSHG im Asylbewerberleistungsgesetz hat der Gesetzgeber nicht geregelt. Für die Annahme, dass im Asylbewerberleistungsgesetz Ansprüche des Nothelfers ausgeschlossen sein sollten, finden sich im Gesetz jedoch keine Anhaltspunkte.

Schlagworte

GESETZ BUNDESSOZIALHILFEGESETZ NOTFALL MEDIZINISCHE VERSORGUNG STATIONAER KRANKENHAUS AUSLAENDER FORSCHUNG CHARAKTER STIFTUNGEN VIETNAM SCHREIBEN ZEIT ES HÖHE DEUTSCHLAND