Stellenwert der Rezidivchirurgie in der Behandlung des Ovarialkarzinoms
W. Meier, M. Römisch, H. Hepp · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1993 · Heft 01 · S. 30-34
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Trotz intensiver Primärtherapie, bestehend aus radikaler Operation und nachfolgender Chemotherapie, treten beim Ovarialkarzinom Rezidive in einer relativ großen Zahl auf. Die Berechtigung zur Durchführung einer konsequenten Nachsorge und ggf. die Einleitung einer Rezidivtherapie leitet sich alleine aus der Tatsache ab, daß Patientinnen mit einem Rezidiv, das mehr als 12 Monate nach Primärtherapie auftritt, im Mittel 105 Wochen ab Rezidivzeitpunkt überleben. Der Stellenwert einer Rezidivoperation wird in der Literatur kontrovers diskutiert, wobei viele Autoren mit dem Argument, daß für die Patient…