Salpingoskopie - eine Entscheidungshilfe in der Sterilitätsdiagnostik
J. Kleinstein, M. Kirschbaum, H. Gips, W. Künzel · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1991 · Heft 08 · S. 632-636
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 100 fertilen, durch Sectio entbundenen Patienten und bei 100 infertilen Patienten, die sich einer diagnostischen Laparoskopie unterzogen, wurde die Beschaffenheit der Eileiter beurteilt. Die 100 infertilen Frauen hatten signifikant häufiger peritubare Verwachsungen (20 % vs 2 %) und fimbriale Agglutinationen (4 % vs 0 %). Die Erweiterung der Diagnostik durch die Salpingoskopie bei 20 Frauen mit periampullären und perifimbrialen Adhäsionen zeigte in 10 %eine Endosalpinxschädigung. Bei Frauen mit fimbrialen Agglutinationen konnten in 40 % Mucosaschäden nachgewiesen werden. Der höhere Anteil von…