Depressionen nach zerebrovaskulären Ereignissen
S. Frühwald, Henriette Löffler, U. Baumhackl · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1999 · Heft 04 · S. 155-162
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Trotz häufiger Inzidenz und Prävalenz psychischer Störungen nach Schlaganfällen ist das gesicherte Wissen in diesem Grenzbereich zwischen Neurologie und Psychiatrie bis heute gering. In diesem Artikel wird unter Berücksichtigung aktueller Literatur ein Überblick über nach Schlaganfall auftretende Depressionen gegeben, wobei auch eine Abgrenzung der Depression von verschiedenen anderen psychiatrischen Komplikationen nach Insulten vorgenommen wird. Die Häufigkeit depressiver Störungen nach Schlaganfällen wird zwischen 20 und 50% angegeben, die negativen Folgen für die Betroffenen sind gravierend (e…