Dissoziation und Schizophrenie
Chr. Scharfetter · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1998 · Heft 11 · S. 520-523
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Rückblick auf die historischen Wurzeln des Krankheitskonstruktes Schizophrenie wird die synthetische Kraft dieses Konzeptes für die Einigung von Nosographie, Dissoziationsmodell und der ätiologisch dieser zugrunde gelegten Psychasthenie skizziert. In der Festigung des Kraepelinschen Kategoriensystems, welches in ICD und DSM mündet, trat der Dissoziationsgedanke in der Schizophrenielehre in den Hintergrund, so daß heute sinnvoll mit dem Dissoziationsmodell interpretierte Störungen getrennt von den Schizophrenien aufgeführt werden. Dagegen ist zu erinnern, daß wir in den schizophrenen Erkrankung…