Akinetischer Mutismus - eine Literaturübersicht
H. Ackermann, W. Ziegler · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1995 · Heft 02 · S. 59-67
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Begriff des akinetischen Mutismus wurde 1941 von Cairns u. Mitarb. eingeführt. Das so bezeichnete Syndrom ist durch den Eindruck erhaltener Vigilanz bei (weitgehend) fehlenden - spontanen und reaktiven - Verhaltensäußerungen charakterisiert. In der klinischen Literatur finden sich akinetisch-mutistische Konstellationen beschrieben bei bilateralen mesodienzephalen und frontalen Läsionen. Der erstgenannten Variante dürfte vor allem eine Beeinträchtigung des kortikalen "arousal" infolge einer Unterbrechung der retikulothalamischen Bahnen bzw. der unspezifischen thalämokortikalen Projektionen zug…