Akinetischer Mutismus bei dekompensiertem triventrikulären Hydrozephalus
A. Moser, H. J. Freyberger, H. Brückmann, D. Kömpf · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1995 · Heft 06 · S. 248-251
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 21jähriger Patient kam mit Kopfschmerzen und beidseitigen Stauungspapillen zur Aufnahme. Computertomographisch zeigte sich ein triventrikulärer Hydrozephalus, der mit einem ventrikulo-atrialen Shunt behandelt wurde. Nach mehrmaliger Dekompensation und Shuntrevision entwickelte der Patient das Bild eines akinetischen Mutismus, der positiv auf Bromocriptin und Metoprolol ansprach. Da sich darüber hinaus kein weiterer pathologischer Befund erheben ließ, handelt es sich um eine sehr seltene Form eines akinetischen Mutismus infolge eines rezidivierenden Hydrozephalus bei relativer Aquäduktstenose.