CareLit Fachartikel

Von echten und künstlichen Blutegeln und ihrer Anwendung in der Otologie

H. Feldmann · Pädiatrische Praxis · 1994 · Heft 10 · S. 551-555

Dokument
955881
CareLit-ID
Jahr
1994
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pädiatrische Praxis
Autor:innen
H. Feldmann
Ausgabe
Heft 10 / 1994
Jahrgang 73
Seiten
551-555
Erschienen: 1994-10-01 00:00:00
ISSN
0935-8943

Zusammenfassung

Zusammenfassung Vor dem theoretischen Hintergrund der Säftelehre wurden in früheren Jahrhunderten Blutentleerungen in großem Umfang therapeutisch eingesetzt, meist in der Form des Aderlasses oder der Skarifikation mit Ansetzen von Schröpfköpfen. Im 18. und 19. Jahrhundert kamen Blutegel hinzu, die in riesiger Zahl bei allen nur denkbaren Leiden und bald auch bei Ohrenkrankheiten verwendet wurden. J. M. G. ITARD in Paris empfahl 1821 bei verschiedenen Formen der Schwerhörigkeit, Blutegel am After oder in der Nase anzusetzen, um Hämorrhoidalblutungen und Nasenbluten zu erzeugen, die damals als Mittel der Selbsthei…

Schlagworte

Blutegel Geschichte der HNO-Heilkunde Säftelehre Heurteloupscher künstlicher Blutegel Blood-letting Leeches Heurteloup's Artificial Leech History of Otology Humoral Pathology Pädiatrische Praxis