Maligne fibröse Histiozytome im Kopf-Hals-Bereich*
B.-P Weber, H.-G. Kempf, E. Kaiserling · Pädiatrische Praxis · 1992 · Heft 01 · S. 43-49
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 1983 bis 1991 wurden 8 Patienten (2 weiblich, 6 männlich) mit malignem fibrösem Histiozytom im Kopf-Hals-Bereich diagnostiziert und behandelt. Die Neubildung fand sich dreimal im Kehlkopf, zweimal im Oro/Mesopharynx und je einmal in Schilddrüse, Ösophagus und den Hals weichteilen lokalisiert. Bemerkenswert ist ein Patient, bei dem sich das MFH nach langjähriger Immunsuppression bei Nierentransplantation entwickelt hatte, so dass hier eine immunogene Tumorentstehung zu diskutieren ist. Nach präoperativer Diagnostik wurden 5 Patienten in primär kurativer Absicht operativ behandelt, was entsprec…