Der Nachweis humaner Papillomviren (HPV) in Larynxpapillomen. Eine In-situ-Hybridisierungsstudie
O. Arndt, Kerstin Zeise, Ingrid Bauer, J. Brock · Pädiatrische Praxis · 1992 · Heft 03 · S. 132-136
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Insgesamt wurden 35 Larynxpapillome (8 juvenile, 27 adulte) auf das Vorhandensein von HPV-DNA mittels Nukleinsäurehybridisierung untersucht. Die Hybridisierung wurde „In situ” mit biotinylierten Proben unter stringenten Bedingungen durchgeführt. In allen juvenilen Papillomen ließ sich HPV 6/11 DNA nachweisen, nicht aber HPV 16/18. In den adulten Papillomen gelang bei 25 (92,6 %) der HPV 6/11-Nachweis. Zwei Befunde (11,8%) waren HPV 16/18 positiv. Die Resultate erhärten die Hypothese, dass Humane Papillomviren vom Typ 6 und 11 eine Rolle in der Ätiologie der Larynxpapillome spielen.