Die mehrmalige Biopsie bei der Diagnosestellung von Kehlkopfkarzinomen*
Antje Welge-Lüßen, H. Glanz, Chr. Arens, P. Oberholzer, R. Probst · Pädiatrische Praxis · 1996 · Heft 10 · S. 611-615
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Das Schicksal von Patienten mit Larynxkarzinomen hinsichtlich Organerhalt und Verlauf hängt entscheidend vom Zeitpunkt des Tumorstadiums bei Diagnosestellung ab. Trotz klinischem Malignomverdacht gelingt der histologische Nachweis nicht immer in der ersten Biopsie. METHODE: Anhand einer retrospektiven Studie haben wir 468 Larynxkarzinompatienten der beiden HNO-Universitätskliniken Basel (B) (198 von 1983-1992) und Gießen (G) (270 von 1990-1995) hinsichtlich Biopsiehäufigkeit, Krankheitsverlauf und Organerhalt analysiert. Von 32 Erstbiopsien konnten 30 Biopsien pathohistologisch reeva…