Screeningprogramm zur Selektierung von Hörstörungen Neugeborener im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft*
B. Arnold, K. Schorn, M. Stecker · Pädiatrische Praxis · 1995 · Heft 03 · S. 172-178
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den letzten zwei Jahren wurde bei 1202 Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern eine Abklärung des Hörvermögens vorgenommen. Bei 51,7% der Kinder, von denen 52,4% Risikofaktoren hatten, erfolgte der Erstverdacht bezüglich einer Schwerhörigkeit vom Kinderarzt, bei 40,2%) von den Eltern, bei 3,6%) vom HNO-Arzt, bei 2,9% von Pädagogen und bei 1,4% vom Hausarzt. Bei den Kindern wurden transitorisch evozierte otoakustische Emissionen (TEOAE), eine Reflexaudiometrie, eine Verhaltensaudiometrie auf 12 kindsgemäße Geräusche und gegebenenfalls eine Hirnstamm-audiometrie (BERA) über Luft- und Knochenle…