Die Behandlung akuter und chronischer Larynx- und Trachealstenosen im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts durch Tracheotomie, Koniotomie, Intubation und Dilatation
H. Feldmann · Pädiatrische Praxis · 1995 · Heft 04 · S. 216-222
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Obwohl die Tracheotomie bereits im Mittelalter und besonders im 17. Jahrhundert (FABRICIUS D'AQUAPENDENTE 1620, SCULTETUS 1645) ausführlich in Wort und Bild beschrieben worden war, gab es bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts kaum eine Möglichkeit, sie wirklich als lebensrettenden Eingriff durchzuführen. Erst nach der Entwicklung geeigneter Trachealkanülen durch TROUSSEAU 1851 (Kanüle als Kreisausschnitt, herausnehmbares Innenstück) konnte die Tracheotomie zum Routineeingriff werden, der besonders bei Diphtherie, Krupp, Typhus und Lues wegen lebensbedrohlicher Luftnot bald in großer Zahl ausgeführt…