Bedeutung der Hyponatriämie bei Patienten mit oropharyngealen Tumoren
M. Ketteler, P. Gross, St. Menstell, H. Weidauer · Pädiatrische Praxis · 1991 · Heft 04 · S. 218-220
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir beobachteten 29 Patienten mit Hyponatriämie in Verbindung mit oropharyngealen Tumoren. In 19 dieser Patienten war die Hyponatriämie einem reduziert effektiven intraarteriellen Blutvolumen zuzuordnen, während in den verbleibenden 10 Patienten das Vorhandensein eines Schwartz-Bartter-Syndroms belegt werden konnte. - Die verschiedenen Ätiologien der Hyponatriämie konnten am besten unterschieden werden anhand der Plasma-Harnstoff-Konzentration (< 30 mg/dl beim Schwartz-Bartter-Syndrom), Harnsäurekonzentration (< 4,0 mg/dl beim Schwartz-Bartter-Syndrom) und Kreatininkonzentration (< 0,9 mg/dl beim…