Letales Mittelliniengranulom infolge monatelanger immunsuppressiver Therapie
H. J. Suttner, H. Enzmann · Pädiatrische Praxis · 1990 · Heft 12 · S. 660-662
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der vorliegenden Kasuistik werden die Befunde bei einem letalen Mittelliniengranulom vorgestellt, das sich nach monatelanger immunsuppressiver Therapie zu einer fibrosierenden Lungenerkrankung mit Corticoiden entwickelte. Pathogenetisch wird eine Autoimmunerkrankung im Sinne einer zellvermittelten Immunreaktion (Typ IV in der Klassifikation nach COMMBS und GELL) diskutiert. Eine Wegenersche Granulomatose sowie ein T-Zell-Lymphom konnten ausgeschlossen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass sich auf dem Boden der lymphoproliferativen Erkrankung auch ein T-Zell-Lymphom hätte entwickeln können.