Persönlichkeit, Motivation und Affektivität als modulierende Faktoren suizidalen Verhaltens bei depressiven Frauen
R. Straub, M. Wolfersdorf, F. Keller, G. Hole · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1992 · Heft 02 · S. 45-53
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In biologisch orientierten Arbeiten wird die Art der Suizidhandlung mit biochemischen und psychophysiologischen Dysfunktionen in Zusammenhang gebracht. Aus psychologischer Sicht lassen sich spezifische motivationale Dysfunktionen vermuten, so etwa vermuten wir in einer chronischen Lageorientierung (entsprechend der Handlungskontrolltheorie Kuhls) einen Risikofaktor für suizidales Verhalten. Um dies zu prüfen, wurden stationär behandlungsbedürftige depressive Frauen vier nach Alter parallelisierten Gruppen zugeordnet nach Suizidideen, hartem Suizidversuch, weichem Suizidversuch und nichtsuizidalen…